Captain Look sticht in See

Captain Look - Immer die günstigsten Linsen!

Heute möchte ich dieses Blog nutzen, um noch schamloser als sonst Eigenwerbung zu betreiben. Es geht um ein kleines Hobby-Projekt, das als meine persönliche Übungs- und Spielwiese für das Zend Framework begonnen hat, jetzt aber den Weg in das WWW geschafft hat. Darf ich vorstellen: Captain Look! Es handelt sich um eine Preissuche für Kontaktlinsen für all diejenigen, die das Gefühl haben, zu viel für ihre Lieblings-Kontaktlinsen-Marke zu bezahlen. Auf Captain Look werden verschiedene Anbieter verglichen und die Ergebnisse in einer übersichtlichen Liste dargestellt. Die Seite selbst ist so optimiert, dass sie sowohl in normalen als auch in mobilen Browsern optimal zu bedienen ist.
In diesem Beitrag möchte ich einen Blick hinter die Kulissen von Captain Look werfen und mein Blog nutzen, um ab und an von den Entwicklungen rund um dieses kleine, ge-bootstrapped-e Projekt zu berichten.

Das Hintenrum

Wie schon erwähnt basiert die Seite grundsätzlich auf dem Zend Framework mit einer im Hintergrund werkelnden MySQL-Datenbank. As Datenbasis dienen Affiliate-Daten der verschiedenen Anbieter, die ich zurzeit über Affilinet und Tradedoubler beziehe. Artikel- und Preisdaten werden jede Nacht heruntergeladen, durch eine mehr oder weniger komplexe Logik geschickt und der Preisvergleich erstellt. Zum Benutzertracking habe ich diesmal auf Google Analytics verzichtet und Piwik eine Chance gegeben.

Das Vornerum

Um das Frontend ansprechend zu gestalten, hat mein Freund und CSS-Papst Christoph Zillgens wieder aus dem Vollen geschöpft. Es ist komplett in HTML5/CSS3 aufgebaut und nutzt Media-Queries, um entsprechend auf unterschiedliche Monitor-Auflösungen bzw. -Ausrichtungen zu reagieren.

Das Geschäftliche

Der Onlinemarkt für Optik-Artikel ist hart umkämpft, was man allerspätestens dann merkt, wenn man so einen Begriff wie “Kontaktlinsen” bei Adwords buchen möchte. Die Margen bei Kontaktlinsen sind nicht gerade berauschend, mehr Geld wird mit Zusatzprodukten wie Pflegeflüssigkeiten etc. verdient. Auch ist die Idee, einen Preisvergleich für Kontaktlinsen nicht gerade neu. Für eine erfolgreiche Vermittlung zu Mister Spex & Co. gibt’s eine Provision von zwischen 8% und 15% und ich hoffe, dass ich damit die Betriebskosten der Seite hereinholen kann. (Sollte ich wider Erwarten von eBay gekauft werden und die Seite in Zukunft als Captain X weiterlaufen, sage ich vorher Bescheid.) Gespannt bin auch auf die Reaktion der eigentlichen Anbieter und hoffe, dass sich nicht noch in diesen Tagen diverse Abmahnanwälte anschicken, dem Captain das Leben schwer zu machen. Sicherheitshalber habe ich Captain Look in einer separaten Firma geparkt, um im Fall der Fälle schnell die Reißleine ziehen zu können.

Das Vermarkten

Captain Look soll auch Experimentierfeld sein für verschiedene Marketingmaßnahmen. Neben Aktionen in der Social-Media-Welt – ein Twitter-Account und eine Facebook-Seite sind schon eingerichtet – möchte ich versuchen, auch klassische Offline-Kanäle zu bedienen. Auch hierüber werde ich an dieser Stelle berichten.

Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Betatester, deren Feedback ich gesammelt habe und an deren Ideen ich bereits im Hintergrund arbeite.

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