Captain Look: Die erste Woche

Vor gut einer Woche hatte ich mit Captain Look ein Test-/Experimentierprojekt in Form einer Kontaktlinsen-Suchmaschine online gestellt, und möchte die Gelegenheit nutzen, kurz zu referieren, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Eins sei vorweg gesagt: richtig viel ist es – erwartungsgemäß – nicht.

Nach meiner Ankündigung in diesem Blog und dem Cross-Posten auf Twitter und Facebook haben sich laut Piwik am 11. August tatsächlich 52 Personen auf der Seite getummelt – oder anders gesagt, 7% meiner Twitter-Follower. Würde ich mit diesen Zahlen Investoren überzeugen wollen, hätte ich gelinde gesagt ein Glaubwürdigkeitsproblem. Am folgenden Tag hat sich die Menge der Besucher noch einmal halbiert, um sich aktuell bei einigen Wenigen pro Tag einzupendeln. Auch das Posten der Seite in den bekannten Social-Media-Kanälen ist kaum erfolgt. In den Fußbereich wurden Links zu Facebook, Twitter und Google+ integriert, deren Nutzung kann man aber auch an einer Hand abzählen.

Interessant sind die Suchanfragen, die das System automatisch aufzeichnet. Überwiegend sind in der Auswertung die Standard-Suchbegriffe vertreten, die unter dem Suchschlitz stehen, also z.B. “air optix” und “acuvue”. Dies spricht dafür, dass die Mehrheit der Besucher die Funktionalität der Seite testen wollten, ohne eine echte Suche durchzuführen. Dieses Verhalten war zu erwarten und spiegelt das übliche “Link-auf-Twitter-sehen-und-20-Sekunden-drüberschauen”, das ich auch an mir selbst beobachte. Bleibt zu hoffen, dass die URL bzw. der Seitenname so hängenbleiben, dass sie etwas später auch richtig genutzt wird. Neben diesen Test-Suchanfragen gab es auch schon Kurioses: Warum jemand nach “nutellaboden” oder “fickenheimer durchblick” sucht, wird mir wohl für immer verschlossen bleiben

Als nächstes werde ich mir die Affiliate-Statistiken zur Brust nehmen und mir anschauen, was sich dort bereits getan hat. In der Zwischenzeit plane ich, die Schlagzahl bei den Tweets des @captainlook-Twitter-Accounts zu erhöhen und mit Angeboten der jeweiligen Hersteller werben. Es bleibt also weiterhin spannend!

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