Never judge a book by its cover

Nur ganz kurz: Gestern Abend war ich mal wieder in der Stimmung, mir einen längeren Roman auf elektronische Weise zu organisieren und dann sofort mit dem Lesen zu beginnen. So konnte ich auch gleich die Hinweise aufgreifen, die Matthias Hell in seinem sehr zu empfehlenden Discoverability-Büchlein versammelt hat; dort gibt es nämlich unter anderem Interessantes zum Thema “Wie entdecke ich das perfekte Buch für mich”. Zwei Stunden war ich insgesamt beschäftigt, nur um doch wieder bei einem John Irving zu landen. Und ausgerechnet bei einem, das mit einer Infektion des Urogenitaltrakts des Protagonisten begann.

Seien es nun Lovelybooks, Goodreads oder das empfohlene Riffle (das einer Buch-Inspirationsgeschichte meiner Meinung nach am nächsten kommt): es ließ sich leidlich genau nach Stichworten filtern, danach wurde eine Liste mit Buchcovern ausgeworfen. So schön das jedoch auf den ersten Blick aussehen mag, für ein schnelles Scannen des Angebotenen ist das ungeeignet (komisch, dass mir das erst jetzt so richtig aufgefallen ist). Vielleicht erfindet ja jemand eine schicke Möglichkeit, sich sehr schnell einen Überblick über Buchinhalte zu verschaffen? So eine Art Klappentextschleuder im praktischen Smartphone-Daumenweiterwisch-Format? Anyone? Ansonsten bleibt’s wohl beim Suchen nach Autorennamen und dem Lesen von Bewährtem. Mit oder ohne urologischem Inhalt.

(Bild: pexels.com)

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